Geschichte
     

Der Bürgerverein Langerfeld wurde am 5. Juli 1928 gegründet und führte bis 1972 den Namen "Bezirksverein Langerfeld".

Vorläufer des damaligen Bezirksvereins war der Westfalenbund, dessen Ziel es war, die am 5.August 1922 erfolgte Eingemeindung Langerfelds nach Barmen rückgängig zu machen, allerdings ohne Erfolg.

Als sich dann im Zuge der Neugliederung des rheinisch-westfälischen Industriegebietes die zu erwartende und 1929 erfolgte Bildung der Großstadt Wuppertal abzeichnete, gründete man 1928 den Bezirksverein. Dieser wollte die Interessen Langerfelds und seiner Einwohner gegenüber der künftigen Großstadt Wuppertal nachhaltig vertreten und an der Entwicklung des Ortes auf kommunalpolitischer Ebene mitwirken. Aber auch die Förderung des Gemeinsinns sowie die Pflege des Heimatgedankens machte sich der Verein zur Aufgabe. In den folgenden Jahren leistete der Bürgerverein erfolgreiche Arbeit für Langerfeld.

Als 1933 mit dem politischen Umschwung eine allgemeine Gleichschaltung durch die Nationalsozialisten einsetzte, betrachteten diese die Tätigkeit des Vereins sehr argwöhnisch und erklärten diesen für aufgelöst, was jedoch durch Beschwerden bei höheren Stellen verhindert wurde. Allen politischen Bestrebungen zum Trotz hat der Bürgerverein seine Tätigkeit mit viel Fingerspitzengefühl fortgeführt, bis 1939 der 2. Weltkrieg alle Aktivitäten beendete.

Nach dem Krieg und mit Einsetzen des wirtschaftlichen Aufschwungs wurde der Bürgerverein 1952 wieder ins Leben gerufen. Eine Fülle von Aufgaben erwartete den Verein, galt es doch nach den Zerstörungen des Krieges am Wiederaufbau Langerfelds mitzuwirken. In diesen Jahren war der Bürgerverein sehr erfolgreich und hat für Langerfeld viel bewirkt, bewegt und erreicht. Aber auch mit vielen Festen und Veranstaltungen hat der Bürgerverein im Laufe der Jahre zum kulturellen, gesellschaftlichen und geselligen Leben in Langerfeld beigetragen.

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